Die TBO von neuen mtu-Motoren der 4000er Baureihe wurde um bis zu sieben Jahre verlängert   (Foto: Rolls-Royce)

Rolls-Royce verlängert TBO-Intervalle

Rolls-Royce hat die Intervalle zwischen den Grundüberholungen (TBO, Time Between Overhaul) für neue mtu-Motoren der Baureihe 4000 M05 verlängert. Abhängig von der Intensität der Nutzung sollen die Motoren bis zu 96 000 Betriebsstunden oder 25 Jahre lang betrieben werden können, bevor sie grundüberholt werden müssen. Das entspricht bis zu sieben Jahren mehr als bislang empfohlen.

Wie Rolls-Royce mitteilt, basiert die Verlängerung der Intervalle unter anderem auf 25 Jahren Erfahrung mit der 4000er Motorenbaureihe und der Analyse großer Datenmengen mithilfe moderner Algorithmen. Die Laufzeiten von Motoren und Komponenten können demnach exakt vorhergesagt werden und ein Austausch erfolgt nur dann, wenn er tatsächlich vonnöten ist.

Für die Motorengenerationen M03 und M04 der Baureihe 4000 plant Rolls-Royce in naher Zukunft ebenfalls eine Anpassung der TBO.

Denise Kurtulus, Vice President Global Marine bei Rolls-Royce Power Systems, sagt: „Die längeren Intervalle zwischen Grundüberholungen bedeuten unter anderem, dass weniger Teile produziert werden müssen und die Zahl der Monteureinsätze deutlich sinkt, was gut fürs Klima ist. Unsere Kunden profitieren von sinkenden Lebenszykluskosten – damit helfen wir ihnen, im harten Wettbewerb bestehen zu können.“

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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