Der Neubau wird eine modifizierte Version der 9,5-/10,1m-Klasse (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

Seenotrettungsboot für Freiwilligen-Station in Auftrag gegeben

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat bei der Rostocker Werft Tamsen Maritim ein neues Seenotrettungsboot für eine Freiwilligen-Station in Auftrag gegeben.

Der sieben Tonnen verdrängende Neubau mit der internen Bezeichnung SRB 65 wird ein modifizierter Nachbau der 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS. Das 10,1 m lange und 3,61 m breite Rettungsboot weist einen Tiefgang von 0,96 m auf. Mit einer Antriebsleistung von 380 PS (ca. 280 kW), die auf einen Propeller wirkt, wird eine maximale Geschwindigkeit von 18 kn erreicht. Wie alle Einheiten der DGzRS wird der Neubau als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im Netzspantensystem gebaut. Dank eines rundumlaufenden Fendersystems ist es möglich, auch bei höheren Fahrtstufen und unter erschwerten Bedingungen bei Havaristen längsseits zu gehen. Das Rettungsboot wird mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet.
Im Rahmen der ständigen Modernisierung der Rettungsflotte wird der Neubau ein älteres Seenotrettungsboot ersetzen – auf welcher Station, steht noch nicht fest. Die Taufe soll im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Seenotretter Anfang Juni 2015 erfolgen.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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