Illustration des InfinityMAX Bulkers (Abbildung: Stena Bulk) 

Stena Bulk präsentiert innovatives Bulker-Konzept

Die Göteburger Reederei Stena Bulk hat ein Konzept für einen modularen, kohlenstofffrei angetriebenen Massengutfrachter vorgestellt.

Der InfinityMAX baut auf dem Konzept von Kombischiffen auf, die entwickelt wurden, um den Transport von trockenen und flüssigen Massengütern effizienter zu gestalten. Das Konzept von Stena geht jedoch in Bezug auf die Treibstofftechnologie und die Betriebsparameter neue Wege.

Wasserstoff soll als primäre Energiequelle für den Bulker verwendet werden. Darüber hinaus ergänzen Segelrotoren den Antrieb. Ein Rumpf aus Haifischhaut soll ebenfalls zur Effizienz beitragen.

Die separaten, modularen Laderäume sind so konzipiert, dass sie außerhalb der Häfen abgeladen und von Schleppern weiter transportiert werden können. Davon versprechen sich die Entwickler Zeitersparnis und eine verringerte Staugefahr in den Häfen. Die Lademodule werden dank eigener Solarzellen und Windturbinen energieautark sein und den Strom für ihre internen Systeme selbst erzeugen können.

Das Schiff soll bemannt, jedoch halb-autonom fahren. Die Besatzungsmitglieder würden dabei jedoch andere Aufgaben übernehmen als heutige Seeleute. Dazu gehört neben Aufsichts- und Systemüberwachungsfunktionen eine engere Zusammenarbeit mit den Kollegen an Land, so Stena Bulk. 

Das Unternehmen erwartet, dass Schiffe nach dem InfinityMAX-Konzept ab der ersten Hälfte der 2030er-Jahre in Dienst gestellt werden könnten.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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