TKMS baut Standort in Wismar aus

Der TKMS-Standort in Wismar soll in den kommenden Jahren als Hybridwerft für zukünftige Unter- und Überwasserprojekte ausgerichtet werden (Foto: TKMS)

Am 5. Januar haben rund 140 neue Mitarbeitende ihre Tätigkeit am TKMS-Standort Wismar aufgenommen. Damit zählt TKMS Wismar nach eigenen Angaben bereits über 400 Beschäftigte. Der Standort soll in den kommenden Jahren als Hybridwerft für zukünftige Unter- und Überwasserprojekte ausgerichtet werden.

Neben Kiel soll Wismar künftig zu einem der größten TKMS-Standorte in Deutschland ausgebaut werden. Dr. Dirk Steinbrink, Chief Technology Officer bei TKMS, betont die Bedeutung des Personalzuwachses für das Unternehmen, die Stadt Wismar und die ostdeutsche Küstenregion.
Bei entsprechender Auftragslage sollen bis Ende 2029 schrittweise bis zu 1500 Arbeitsplätze entstehen. Das Rekordauftragsbuch sichert nach Unternehmensangaben die Auslastung der Produktion für die nächsten Jahre.

Bereits seit Beginn des vergangenen Jahres werden Teile der Werft für das TKMS-Produktportfolio ertüchtigt. In den kommenden Jahren sind Investitionen von über 200 Mio. Euro vorgesehen, insbesondere für die Modernisierung der Hallen und eine neue U-Boot-Produktionslinie. Geplant ist die Fertigung mehrerer Unterwasserprojekte, darunter die 212CD-Optionsboote für Deutschland. Darüber hinaus sollen Teile des möglichen F127-Fregattenprojekts sowie das Forschungsschiff „Polarstern“ in Wismar entstehen. Mit dem Ausbau des Standortes schafft TKMS zusätzliche Kapazitäten und unterstützt die planmäßige Abarbeitung des Auftragsbestands.

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben