TKMS und DLR vertiefen Kooperation für maritime Zukunftstechnologien

Im Rahmen der Zusammenarbeit kommen auch Systeme wie die autonome Unterwasserdrohne SeaCat zum Einsatz, die von TKMS und dem Tochterunternehmen Atlas Elektronik entwickelt wurde (Foto: TKMS)

 

TKMS und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und systematisch auszubauen. Ziel ist es, das Know-how beider Partner für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu bündeln und Synergien zu schaffen. Im Fokus der Kooperation stehen unter anderem der Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen, Quantentechnologie, Schiffstechnologien sowie Simulation und Systems Engineering.

„Mit der Absichtserklärung festigt TKMS die strategische und zielführende Partnerschaft mit dem DLR. Gemeinsam können wir unsere Stärken bündeln und innovative Sicherheits- und Kommunikationslösungen entwickeln, um das maritime Ökosystem der Zukunft zu gestalten“, erklärt Jeronimo Dzaack, Senior Vice President Ocean X bei TKMS.

Ein zentrales Projekt ist der modellhafte Aufbau eines nahtlosen Netzwerks vom Weltall bis zum Meeresboden. Ziel ist es, bestehende Lücken, etwa in abgelegenen oder schwer zugänglichen Gebieten, zu schließen und ein verlässliches Lagebild in Echtzeit zu ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen. Im Rahmen der Zusammenarbeit kommen auch Systeme wie die autonome Unterwasserdrohne SeaCat zum Einsatz, die von TKMS und dem Tochterunternehmen Atlas Elektronik entwickelt wurde. Die Drohne liefert nach Angaben von TKMS hochauflösende Unterwasserlagebilder und unterstützt so die Erstellung belastbarer maritimer Lagebilder.

„Die Herausforderungen, vor denen wir im maritimen Bereich stehen, insbesondere im Hinblick auf resiliente Infrastrukturen, sind komplex und interdisziplinär. Sie lassen sich nur in strategischen Kooperationen von Industrie und Forschung bewältigen. Dabei ist ein umfassender Wissensaustausch die Grundlage des gemeinsamen Erfolges“, so Prof. Dr.-Ing. Frank Sill Torres, Leiter des DLR-Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen.

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