Babcock: HDW-Mehrheit an US-Bank

Die größte deutsche Werft HDW hat einen neuen Besitzer. Eine Vermögensgesellschaft der Bank One, der sechstgrößten Bank der USA mit Sitz in Chicago, übernahm am 11. März 2002 insgesamt 75 Prozent der HDW-Anteile von Preussag (30 Prozent), Babcock Borsig (25) und dem Finanzinvestor Bayernfinanz (20). Das teilten Babcock und Preussag mit. Babcock-Chef Klaus G. Lederer bleibt Vorstandsvorsitzender bei der HDW, die er zunächst zu 100 Prozent übernehmen wollte. Nun wird Babcock Borsig mit 25 Prozent nur noch eine Sperrminorität halten. Aus dem Babcock-Chefsessel wird Lederer sich zurückziehen.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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