Dock-Tor soll demnächst geborgen werden

 Die Bergung des vor mehr als drei Wochen havarierten Dock-Tores vor der Ostseeinsel Fehmarn steht möglicherweise unmittelbar bevor. Eine dänische Firma habe bereits mündlich den Auftrag erhalten, das Tor nach Kiel oder Rostock zu schleppen, sagte die Pressesprecherin des Havariekommandos Cuxhaven, Ulrike Windhövel, am Dienstag. Der dafür erforderliche Schwimmkran «Samson» sei bereits von Flensburg nach Kiel gebracht worden, sagte sie. Das 100 Meter lange Tor war am 31. Dezember nordöstlich von Fehmarn auf Grund gesetzt worden, weil es zu sinken drohte.

Das Tor liege dort nach wie vor sicher, auch der Orkan «Kyrill» habe ihm in der vergangenen Woche nicht anhaben können, versicherte Windhövel. «Eine Gefahr für die Schifffahrt oder die Umwelt besteht nach wie vor nicht», sagte sie. Der Schleppverband mit dem Tor war auf dem Weg von Uddevalla in Schweden nach Klaipeda in Litauen, wo das Tor verschrottet werden sollte. Nach der Havarie hatten Taucher es mehrfach untersucht und ein Leck im Bereich eines Stutzes und Korrosionsschäden als mögliche Ursache für den Wassereinbruch ausgemacht. Wann die Bergung beginnt, hängst nach Angaben Windhövels von der Zustimmung der Versicherung ab.

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