DVV ordnet Gesellschafterstruktur neu

Deutscher Verkehrs-Verlag ordnet Gesellschafterstruktur neu

23.06.2005

Die Verlagsgruppe Deutscher Verkehrs-Verlag (DVV), führender Fachverlag im Bereich Transport, Logistik und Verkehr, zu dem auch die Seehafen Verlag GmbH gehört, ordnet ihren Gesellschafterkreis neu. Dr. Helmut Schachenmayer erhöht seinen Anteil auf 51 Prozent. Die Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH (VHB), Düsseldorf, übernimmt neu 45 Prozent der Anteile. Dr. Dieter Flechsenberger, Geschäftsführer des DVV, hält vier Prozent. Bisher gehörten dem Gesellschafterkreis an: Dr. Helmut Schachenmayer mit 50 Prozent, die restlichen Anteile wurden von den Erben der Verlagsgründer Jutta Goretzki, Marianne Zernikow und Jacqueline ter Hazeborg gehalten. Die Neuordnung tritt, vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes, rückwirkend zum 1. Januar 2005 in Kraft.

Der Deutsche Verkehrs-Verlag, neu gegründet 1947, blickt auf eine rund zweihundertjährige Geschichte zurück und zählt zu den renommiertesten Fachverlagen. Die meisten Titel sind Marktführer in ihren Segmenten. Wichtigster Titel ist die DVZ Deutsche Logistik-Zeitung. Neben dem Logistikbereich ist der DVV in den Geschäftsfeldern Schienenverkehr und Bahntechnik, maritime Wirtschaft und Technik, äußere und innere Sicherheit, Touristik und Veranstaltungen tätig. Im In- und Ausland werden mehr als 30 Fachtitel, Branchenadress- und Fachbücher verlegt. Insgesamt beschäftigt die Verlagsgruppe rund 250 Mitarbeiter.

Dr. Helmut Schachenmayer, Mehrheitsgesellschafter des DVV: "Ich freue mich, dass wir mit der Verlagsgruppe Handelsblatt einen starken, erfahrenen Partner für den DVV gewonnen haben. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren den Ausbau unseres Geschäftes vorantreiben."
Uwe Hoch, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Handelsblatt: "Die Geschäftsfelder des DVV zählen zu den großen Zukunftsbranchen. Aus diesem Grund ist es für uns strategisch von außerordentlicher Bedeutung, künftig mit dem DVV, dem führenden Verlag im Bereich Logistik, Transport und Verkehr, diese Märkte entwickeln zu können. Thematisch ergeben sich erhebliche Synergien mit Titeln unseres Hauses. Wir werden unser Know-how bündeln und die vielfältigen Möglichkeiten der Kooperation zwischen den beiden Verlagshäusern ausbauen."

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