Entscheidung über Scandlines-Kauf verschiebt sich

Die Entscheidung über den Käufer der deutsch-dänischen Fährreederei Scandlines muss verschoben werden, weil sich die beiden Eigentümer, der dänische Staat und die Deutsche Bahn AG, nicht auf einen Kandidaten einigen können. Ein Treffen am Mittwoch sei ergebnislos geblieben, hieß es. Der Verkauf soll geschätzte 1,5 Milliarden Euro bringen. Zwei Gruppen sind noch im Rennen um den Zuschlag, die private dänische 3i-Gruppe und ein Konsortium, bestehend aus der Rostocker Reederei DSR, Allianz Capital Partners und dem dänischen Investor LD Equity. Das Angebot von 3i, das Dänemark favorisiert, soll geringfügig über dem Konsortiumsangebot liegen. Die DB, das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und die deutschen Gewerkschaften unterstützen das Konsortiumsangebot, weil dadurch die 2600 Arbeitsplätze erhalten werden könnten.

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