Die „CMA CGM Jacques Saadé“ hatte Singapur mit einer Ladung von 20 723 TEU verlassen und erreichte den Hamburger Hafen auf ihrer Jungfernfahrt als dritten europäischen Anlaufpunkt (Foto: HHM/Hasenpusch Foto productions)

„CMA CGM Jacques Saadé“ läuft erstmals Hamburg an

Am 8. November legte mit der „CMA CGM Jacques Saadé“ das weltweit größte Containerschiff, das mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird, erstmals am Eurogate-Terminal in Hamburg an. Das 400 m lange und 61 m breite Flaggschiff der französischen CMA CGM Group wird fortan eine Schlüsselrolle im regelmäßigen Verkehr zwischen Asien und Deutschland spielen. Der Neubau, der über eine Gesamtstellplatzkapazität von 23 000 TEU verfügt, war am 22. September in Shanghai feierlich in die Flotte aufgenommen worden und absolviert derzeit seine Jungfernfahrt auf der French Asia Line (FAL 1) der CMA CGM Group, die Asien mit Europa verbindet.

Das Typschiff, dem noch acht Schwesterschiffe folgen sollen, wurde mit modernsten Technologien ausgestattet, wie z.B. Routenvorhersage, „Smart Eye“-Projektionstechnologien und Augmented-Reality-Bildschirme zur Unterstützung der Besatzung. Die Einheiten der Megamax-Klasse verfügen außerdem über einen geraden Bug mit integriertem Wulst, neu konzipierte Propeller und Ruderblätter sowie das Becker Twisted Fin®, das durch die Optimierung des Wasserstroms die Leistungsfähigkeit verbessert und den Energieverbrauch erheblich senkt. Dank dieser neuen Technik sollen die neue Schiffsserie eine Reduzierung der CO2-Emissionen von vier Prozent erreichen. Darüber hinaus sind die Neubauten mit einem intelligenten System ausgestattet, um die Belüftung der Kühlcontainer in den Laderäumen zu steuern.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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