Förderprogramm für die Binnenschifffahrt

Ende September ist die neue „Förderrichtlinie für die Beschaffung und den Einbau von emissionsärmeren Dieselmotoren“ in Binnenschiffen in Kraft getreten.

Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) begrüßt die geplanten Maßnahmen: „Zusammen mit den anderen Binnenschiffsverbänden hat der VSM sich mit großem Nachdruck dafür eingesetzt, dass wir in Deutschland nach niederländischem Vorbild ein Förderprogramm erhalten für den freiwilligen Austausch eines alten Binnenschiffsmotors gegen einen neuen. Wir freuen uns, dass das Bundesverkehrsministerium unseren Vorschlägen nun gefolgt ist und schon für die Periode bis Ende 2022 ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt hat.“

Neben dem Austausch von Motoren werden auch Nachrüstungen mit Katalysatoren, Partikelfiltern und Kraftstoff-Wasser-Emulsionsanlagen gefördert. Je Maßnahme stehen dafür bis zu 200 000 Euro zur Verfügung.

Die Förderrichtlinie „kann dem Ziel, die Emissionen der Bestandsschiffsflotte deutlich zu senken, einen erheblichen Schub verleihen. Es handelt sich um die stärkste Förderung, die in Deutschland jemals für die Umrüstung auf abgasärmere Motoren gewährt wurde, und sie wird für die Binnenschiffer voraussichtlich die letzte Gelegenheit sein, Förderung für die Umstellung auf saubere Dieseltechnologie in Anspruch zu nehmen“, so Dr. Lüken weiter.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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