Greenpeace baut Arche

Mit dem Nachbau einer Arche Noah am Berg Ararat in der Türkei will die Umweltorganisation Greenpeace die Führer der G8-Länder vor ihrem Gipfeltreffen in Heiligendamm vor den Folgen einer drohenden Klimakatastrophe warnen. «Es droht eine neue Sintflut, wenn wir nicht handeln; noch können wir das verhindern, aber wir müssen jetzt anfangen», sagte die Pressesprecherin von Greenpeace-Deutschland, Ortrun Albert, am Donnerstag in Istanbul. Mit dem Bau der Arche, die zehn Meter lang, vier Meter breit und vier Meter hoch werden soll, will Greenpeace Anfang Mai beginnen. Die vorgefertigten Holzplanken sollen mit Pferden auf 3000 Meter Höhe gebracht und dort zusammengebaut werden. Bei einer Feierstunde am 31. Mai sollen dann 206 Tauben - «für alle Nationen dieser Erde» - fliegen gelassen werden. Die Arche wurde nach Angaben der Sprecherin von einem Schiffsbaumeister und einem Tischler in Hamburg entworfen. Nach der Aktion, deren Kosten auf 120 000 Euro veranschlagt werden, soll die Arche dem türkischen Staat geschenkt werden und als Schutzhütte für Bergsteiger dienen.

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