Greenpeace will neues Schiff

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace plant die Anschaffung eines neuen Schiffes und geht gleichzeitig auf Sparkurs. Rund drei Millionen Euro sollen pro Jahr eingespart werden, sagte Sprecher Michael Hopf. Gründe seien eine stärkere Unterstützung der weniger finanzkräftigen Greenpeace-Organisationen in anderen Ländern und ein Ersatz für die "Rainbow Warrior". "Wir wollen nicht bei den Kampagnen sparen", so Hopf. Für das neue Schiff werden bis zu 15 Millionen Euro veranschlagt. Der deutsche Anteil soll acht Millionen Euro betragen. "Wir geben einen größeren Anteil an Greenpeace International ab", bestätigte Hopf. Bis Ende März 2007 soll über Kürzungen beim Personal und Sozialleistungen entschieden werden. Betroffen seien Zeitverträge, außerdem stünden 20 von 160 Vollzeit-Stellen zur Disposition. Im vergangenen Jahr flossen rund 40 Millionen Euro in die Kassen der deutschen Greenpeace-Organisation, die weltweit zu den finanzkräftigsten gehört. In Deutschland beschäftigen die Umweltschützer mit Zentrale in Hamburg 217 Mitarbeiter, viele davon in Teilzeit.

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