(v.l.): Jan Hanses, CEO Viking Line, Erik Söderholm, CEO Port of Turku,  Magdalena Bosson, CEO Ports of Stockholm, und Clara Lindblom (vorne), für die Stockholmer Häfen zuständige Stadträtin (Foto: Ports of Stockholm/ Joacim Clarin)

Häfen von Stockholm, Turku und Viking Line planen grünen Schifffahrtskorridor

Die Stockholmer Häfen, der Hafen von Turku und die finnische Fährreederei Viking Line wollen einen grünen Schifffahrtskorridor zwischen Stockholm, Schweden, und Turku, Finnland, errichten, der bis spätestens 2035 frei von fossilen Brennstoffen sein soll. Dazu haben die drei Parteien ein Memorandum of Understanding (MoU) unterschrieben.

Das Projekt gilt als grüner Schifffahrtskorridor im Sinne der Clydebank Declaration, die sowohl Schweden als auch Finnland unterzeichnet haben. Das Vorhaben liege den Angaben zufolge weit vor dem Zeitplan der EU-Strategie Fit for 55. Die Zusammenarbeit soll als innovative Plattform dienen, um skalierbare Lösungen für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu entwickeln und einen umweltfreundlichen Schiffsverkehr zwischen den beiden Städten zu ermöglichen. Das Projekt wird auch die Fortschritte und Lösungen des Decatrip (Decarbonizing Transport Corridors)-Projekts nutzen, einer Zusammenarbeit zwischen Rauma Marine Constructions, Viking Line, der Åbo Akademi University und Kempower.

Jan Hanses, CEO von Viking Line, begrüßt den gemeinsamen Schritt. Dieser sei wichtig, um dem Ziel, Kreuzfahrten und Transporte ohne fossile Brennstoffe in diesem wichtigen Schifffahrtsweg zwischen Schweden, den Åland-Inseln und Finnland durchzuführen, näherzukommen.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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