Hafenarbeiter stirbt bei Chemikalien-Brand

Bei einem Chemikalien-Brand im Hafen der dänischen Stadt Århus ist am Dienstag ein Arbeiter ums Leben gekommen. Die Feuerwehr konnte das durch eine Explosion ausgelöste Feuer nach mehreren Stunden unter Kontrolle bringen. Wegen der Gefahr weiterer Explosionen wurde der Hafen der zweitgrößten Stadt Dänemarks zeitweise komplett für den Schiffsverkehr gesperrt. Der Berufsverkehr längs der Århus-Bucht kam am Morgen zum Erliegen. Auslöser der Explosion und des folgenden Brandes in einem Keller war nach Rundfunkangaben das Auslaufen des hochentzündlichen Lösungsmittels Hexan. Wie es weiter hieß, hätten zwei Männer, die mit dem 54 Jahre alten Opfer zusammenarbeiteten, den Unfall durch großes Glück überlebt. Sie blieben unverletzt, standen aber unter Schock und wurden ins Krankenhaus von Århus gebracht. Das Lagergebäude wurde bei der Explosion erheblich beschädigt. Die Ursache für das Auslaufen der Chemikalie blieb zunächst ungeklärt. Hexan-Dämpfe sind gesundheitsschädlich und führen zu Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie zu Reizungen von Augen und Luftröhre. Dauerhafter Kontakt kann Nerven schädigen und zu Lähmungen an Armen und Beinen führen.

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