Hochbrücke nach Schiffskollision gesperrt

Nach der Kollision eines Frachters mit einer Hochbrücke bei Kiel haben die Behörden das Bauwerk über den Nord- Ostsee-Kanal aus Sicherheitsgründen zunächst gesperrt. Damit wurde die Bundesstraße 76 abgeschnitten. Am Freitagmorgen gab es daher in der Umgebung der Landeshauptstadt zum Teil lange Staus. Ob die Brücke noch am Freitag wieder freigegeben werde, war zunächst noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei hatte ein Frachter am Donnerstagabend mit seinem Kranaufbau die Konstruktion der Levensauer Hochbrücke gerammt und beschädigt. Unterdessen ermittelt auch die Kieler Staatsanwaltschaft.

Orkanböen bis Windstärke 12 verursachten in der Nacht auf dem Nord-Ostsee-Kanal im Bereich der Brunsbütteler Kanalschleuse außerdem gleich drei Schiffsunfälle. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei wurde ein 148 Meter langes Frachtschiff gegen die Abstandsdalben gedrückt. Kurz vor Mitternacht rammte ein 101 Meter langes Containerschiff ein Schleusentor. Zwei Stunden später kollidierte ein 98 Meter langer Frachter mit einem Dalben im Vorhafen. Insgesamt hielten sich die Sachschäden an den Schiffen und an den Schleuseneinrichtungen in Grenzen, sagte ein Polizeisprecher.

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