Holländer erhalten SWATH-Tender

 

Die Lotsen unseres Nachbarlandes Niederlande (Nederlands Loodswezen) haben sich bei der Lotsenversetzung für Tender des SWATH-Systems entschieden. Im Herbst dieses und Anfang des kommenden Jahres erhalten sie von der für SWATH-Fahrzeuge lizensierten Bauwerft Abeking & Rasmussen, Bremen-Lemwerder, jeweils einen 25 m langen Lotsentender; eine Option besteht auf den Bau von vier weiteren Fahrzeugen dieses Typs. Der Auftrag ist insofern bemerkenswert, weil innerhalb des deutschen Lotswesens eine Kontroverse über das Versetzsystem besteht: Während die Elblotsen das System bereits seit 1999 - und inzwischen zur vollen Zufriedenheit - anwenden, favorisieren die Weserlotsen Einrumpf-Fahrzeuge. Zuständig für die Vergabe der deutschen Aufträge ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes als Dienstaufsichtsbehörde für die Lotsen, die ein einheitliches System für die deutschen Lotsen durchsetzen möchte. Langfristig ist eine Kooperation zwischen den deutschen und den holländischen Lotsen nicht ausgeschlossen, zumindest im Gebiet der Emsmündung.

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