Japanische Walfangflotte tritt Heimreise an

Die japanische Walfangflotte hat sich am Mittwoch von der Antarktis aus auf den Heimweg begeben. Fast zwei Wochen nach dem Ausbrechen eines Feuers auf dem Walfangschiff «Nisshin Maru» erklärte die japanische Fischereibehörde am Mittwoch, der Brand habe Teile der Schiffsausrüstung so stark beschädigt, dass dieser nicht auf See repariert werden könne.

Der Direktor des japanischen Walforschungsinstituts, Hiroshi Hatanaka, wies Forderungen der neuseeländischen Premierministerin Helen Clarke und der Umweltschutzorganisation Greenpeace zurück, Japan solle den Walfang in der Antarktis endgültig beenden. Hatanaka kündigte an, die japanische Walfangflotte werde im Dezember in die Antarktis zurückkehren. Zuvor werde die «Nisshin Maru» nach ihrer Reparatur zum Walfang in den Nordpazifik aufbrechen.

Die neuseeländische Regierung und Umweltschützer hatten die Japaner nach dem Feuer auf dem Walfänger aufgefordert, das Schiff so schnell wie möglich aus der sensiblen Ökozone zu bringen. Bei dem Brand war am 15. Februar ein Seemann ums Leben gekommen. Das Schiff hatte aus eigener Kraft nicht mehr manövrieren können und war zur Stabilisierung zwischen zwei Booten vertäut worden.

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