Rendering einer "intelligenten Brücke", bei der der Navigator die Rolle eines Fernaufsehers übernimmt (Abbildung: Damen)

Kooperation von Damen und Sea Machines Robotics

Damen Shipyards hat eine Allianz mit dem in Boston ansässigen Unternehmen Sea Machines Robotics geschlossen, um Kollisionsvermeidungsfunktionen für Schiffe zu entwickeln.

Zunächst plant Damen, das autonome Steuerungssystem SM300 von Sea Machines in einer Testumgebung einzusetzen. Dadurch werde die Bewertung der Integrationskomplexität und der Systemleistung auf Schiffen ermöglicht, so das niederländische Schiffbauunternehmen. Entsprechende Software sowie ein digitaler Zwilling werden die Charakteristika der Technologie vor der Installation an Bord aufzeigen. Das SM300-System weist dem Navigator eine Überwachungsfunktion zu, die es ihm ermöglicht, andere Funktionen auszuführen, während das Schiff seinen Kurs fortsetzt. Das System nutzt eine Reihe von Sensoren, darunter Radar und Kameras, in Kombination mit Algorithmen des maschinellen Lernens und künstlicher Intelligenz, um Objekte zu identifizieren und das Schiff sicher an sein Ziel zu manövrieren. Kollisionen sollen somit vermieden werden.

Toine Cleophas, Forschungsleiter bei Damen, sagt: "Die Allianz spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Strategie von Damen, die auf der kontinuierlichen Entwicklung von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und operativer Exzellenz der Produkte und Dienstleistungen von Damen aufbaut. Die Zusammenarbeit ist Teil des F&E-Programms Smart Ship von Damen und wird den Kundennutzen durch die Unterstützung eines stärker digitalisierten Damen-Portfolios erhöhen."

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
Artikel Redaktion Schiff&Hafen