Kreuzfahrt-Reederei Carnival erhöht Umsatz

Der weltgrößte Kreuzfahrt-Konzern Carnival Corporation & Plc hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 dank guter Geschäfte auf beiden Seiten des Atlantik mehr verdient. Carnival erhöhte den Umsatz in dem am 31. August beendeten Dreimonatsabschnitt auf 4,3 (Vorjahreszeitraum: 3,9) Milliarden Dollar (3,07 Milliarden Euro). Das gab die in Miami ansässige Gesellschaft mit Marken wie Carnival, Princess, Cunard, Aida, Holland America und Seabourn am Donnerstag bekannt.

Carnival verdiente 1,4 Milliarden Dollar gegenüber 1,2 Milliarden Dollar im dritten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 1,67 (1,49) Dollar. Der Neunmonatsumsatz legte auf 9,9 (9,0) Milliarden Dollar und der - gewinn auf 2,1 (1,9) Milliarden Dollar oder 2,51 (2,25) Dollar je Aktie zu. Carnival geht aber vor allem wegen erheblich gestiegener Treibstoffpreise für das vierte Quartal von einem Gewinnrückgang auf 42 bis 44 Cent je Aktie aus gegenüber 51 Cent in der entsprechenden Vorjahreszeit.

Das gemeinsame Kreuzfahrten-Projekt von TUI und Aida war kürzlich geplatzt. TUI und die Aida-Mutter Carnival hätten sich darauf verständigt, die kartellrechtliche Anmeldung für ein Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau eines neuen Kreuzfahrtgeschäfts zurückzunehmen, hatte TUI in Hannover mitgeteilt. Grund für das Scheitern des geplanten Joint Ventures sei das schwierige wettbewerbsrechtliche Umfeld.

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