Kritik an geplantem Ems-Ausbau

Naturschützer haben den geplanten Ausbau der Ems zwischen Papenburg und Emden kritisiert. Flussvertiefungen, Kurvenbegradigungen und ein Brückenumbau seien vorgesehen, um die Überführung größerer Schiffe zu erleichtern, teilten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Umweltstiftung WWF am Mittwoch mit. Dafür müssten die Steuerzahler rund 21 Millionen Euro aufbringen. Zudem gehe der Emsausbau zu Lasten der Natur.

«Weniger Sauerstoff aber viel mehr Schlick - die neuen Ausbau- und Vertiefungsplanungen werden die Probleme an der Ems erneut verschärfen», sagte eine WWF-Sprecherin. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest hatte am Mittwoch nach Leer eingeladen, um Behörden und Umweltverbänden die geplanten Baumaßnahmen vorzustellen.

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