Kutter-Untersuchung verschoben

Wegen des schlechten Wetters ist der Taucheinsatz zur Untersuchung des gesunkenen Fischkutters aus Brake am Donnerstag verschoben worden. Der Wind sei zu stark und die Wellen zu hoch, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Bremerhaven. Wenn sich das Wetter beruhige, werde es am Freitag um 09.30 Uhr einen Tauchgang geben. Ein Taucheinsatz ist wegen des starken Gezeitenstroms nur bei bestimmten Wasserständen möglich.

Das Schiff «Hohe Weg» war in der vergangenen Woche bei stürmischer See verschollen. Experten vermuten, dass der Kutter im Sturm von einer Welle erfasst wurde und mit seiner vierköpfigen Besatzung aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesunken ist. Ein Suchschiff hatte das Wrack am Mittwoch in acht Metern Wassertiefe nahe einer Sandbank in der Außenweser geortet.

Vorerst wurden zur Sicherung der Unglücksstelle Wracktonnen ausgelegt. Wenn die Wasserschutzpolizei ihre Ermittlungen abgeschlossen hat, will das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven über die Bergung des Kutters entscheiden.

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