Meer-Gespräch mit über 30 Teilnehmern

Die Teilnehmer auf dem zweiten Meer-Gespräch (Foto: DEMAKO e.V.)

Bei Piraterie handele es sich heute vor allem um ein Geschäftsmodell, sagte Heinz Dieter Jopp, technischer Direktor des Instituts für strategische Zukunftsanalyse der Carl Friedrich von Weizsäcker Stiftung und Kapitän zur See a.D. Immer mehr Clans würden sich organisieren und es gehe um immer größere Summen Geld. Die Hintergrunddiskussion des Abends führten zusammen mit Heinz Dieter Jopp auch Friedrich Christian Haas, geschäftsführender Gesellschafter der Skabe Sicherheit & Konzepte, Unternehmensberatung für globales Risiko- und Krisenmanagement, Leo Kissel, Managing Director der Trident Special Risks Versicherungsmakler GmbH und Georg Ulbrich, Deputy Head beim Germanischen Lloyd, Departement Load Line und Tonnage.
Thematisiert wurden dabei Faktoren, die für die Sicherheit an Bord von Schiffen im Angriffsfall eine Rolle spielen. Dazu gehört zum Beispiel eine zielgerichtete und integrierte Kommunikation ebenso wie die Dokumentation und Weitergabe von Information über an Bord verbaute Sicherheitstechnik. Diese Dokumentation könne besonders im Fall einer möglichen Rettung von entscheidender Bedeutung sein. Das nächste Meer-Gespräch findet am 25. September statt.

Die Piraterie hat sich verändert, und das nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch im Bereich der Organisation. Die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet waren Thema des zweiten Meer-Gespräches des Deutschen Maritimen Kommunikationsverbandes e.V. (Demako).

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