Mehr Güter in Nordost-Häfen umgeschlagen

Der Güterumschlag in den Seehäfen Mecklenburg- Vorpommerns ist 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent auf 27,7 Millionen Tonnen gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Schwerin mitteilte, überwog dabei der Import den Export: Während 14,4 Millionen Tonnen Fracht in den Häfen gelöscht wurden, nahmen die Schiffe nur 13,3 Millionen Tonnen Ladung an Bord.

Den größten Anteil unter den Güterarten machten mit 6,3 Millionen Tonnen landwirtschaftliche Erzeugnisse aus (+ 20 Prozent), darunter alleine 3,6 Millionen Tonnen Getreide (+ 18,0 Prozent) und 2,7 Millionen Tonnen Holz und Kork (+ 22,4 Prozent). Es folgten Steine und Erden mit 3,4 Millionen Tonnen (+ 7,2 Prozent) und Mineralölerzeugnisse mit 2,1 Millionen Tonnen (+ 7,7 Prozent). In den verladenen Lastern und Eisenbahnwagen wurden 10,2 Millionen Tonnen Fracht transportiert (+ 9,8 Prozent).

Unter den einzelnen Häfen verzeichnete Rostock als größter Hafen einen Umschlag von 19,1 Millionen Tonnen und auch die höchste Steigerung um 11,1 Prozent. Davon entfielen 8,1 Millionen Tonnen auf den Fährverkehr, 8,5 Prozent mehr als 2005. Wismar erreichte 3,8 Millionen Tonnen und damit einen Zuwachs um 2,6 Prozent. Der Hafen Sassnitz konnte um 1,5 Prozent auf 2,7 Millionen Tonnen zulegen. Im Hafen Stralsund dagegen ging der Umschlag um 2,6 Prozent auf 0,9 Millionen Tonnen zurück.

Das Statistikamt legt bei seinen Berechnungen die reinen Frachtgewichte zu Grunde, die Häfen zählen üblicherweise die Ladungsträger dazu. Daraus ergeben sich abweichende Angaben.

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