Nachfolge für Forschungsschiff

Damit wird aus einem Schiff für die wehrtechnische Forschung ein ziviles Schiff für die Meeresforschung. Eine  Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Verteidigung und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern sieht eine Zusammenarbeit bei der Nutzung der "Schwedeneck" vor.

Die "Schwedeneck" soll als umgebautes und ertüchtigtes Forschungsschiff die wissenschaftliche Arbeitsplattform des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) sein und außerdem wie die "Penck" in das Meeresmonitoring in der Ostsee sowie in der Nordsee eingebunden werden. Diese Aufgaben, die ihm der Bund als auf nationaler Ebene übertragen hat, erfüllt das IOW seit 1993. Ebenso nimmt das IOW die Aufgaben für Deutschland wahr, die sich aus der Helsinki-Kommission zum Schutz der Ostsee (HELCOM) seit 1974 ergeben.

Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass das  Bundesministerium in den nächsten zehn Jahren die "Schwedeneck" 70 Tage pro Jahr für seine Zwecke nutzen kann.

Für den Ankauf und den Umbau des Schiffes stehen derzeit 6,5 Mio. Euro aus Haushaltsmitteln des Bundes und des Landes im Rahmen der institutionellen Forschungsförderung zur Verfügung. Die "Schwedeneck" soll  bereits im Sommer 2011 als Forschungsschiff zum Einsatz kommen.

Die wissenschaftlichen Aufgaben des außer Dienst gestellten Forschungsschiffs "Professor Albrecht Penck" sollen künftig vom Mehrzweckboot "Schwedeneck" übernommen werden.

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