Offshore-Windpark «Riffgat» nimmt weitere Verfahrenshürde

Die Planungen für den Offshore- Windpark «Riffgat» vor der Nordseeinsel Borkum sind einen Schritt vorangekommen. Das Raumordnungsverfahren für die Strom-Netzanbindung des Windparks von See an Land ist positiv abgeschlossen. Das teilte am Montag das niedersächsische Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit. Für das Projekt der Enova Energieanlagen GmbH sei die «raumverträglichste Anbindung» gefunden worden, sagte ein Sprecher.

Enova plant nordwestlich von Borkum 44 Windenergieanlagen. Sie sollen mit einem Kabelsystem an das elektrische Netz am Festland angeschlossen werden. Im Raumordnungsverfahren wurden verschiedene Trassen über Juist und Borkum sowie entlang der Fahrwasser der Ems geprüft, sagte ein Sprecher in Oldenburg. Dabei wurden Belange der Energiewirtschaft, Schifffahrt, des Tourismus sowie des Klima-, Natur- und Küstenschutzes bewertet. Es seien jedoch noch weitere Genehmigungen erforderlich, darunter die strom- und wasserpolizeiliche Erlaubnis.

Auch mögliche Auswirkungen auf den angrenzenden Nationalpark Wattenmeer und die Deichsicherheit müssten noch geprüft werden. Der Baubeginn für den Windpark stehe noch nicht fest.

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