Protest bei Meereskonferenz

Mit einem überdimensionalen Kabeljau-Skelett hat die Umweltstiftung WWF am Mittwoch vor der EU-Meereskonferenz in Bremen gegen die Ausbeutung der Ozeane protestiert. Die Umweltschützer forderten EU-Präsident José Manuel Barroso und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Umkehr in der Meeres- und Fischereipolitik auf. Europas Ozeane seien «überfischt, verschmutzt, ausgebeutet und verbaut», sagte der WWF-Meeresexperte Stephan Lutter. In der EU werde viel von Meeresschutz geredet, aber zu wenig gehandelt. Der WWF forderte unter anderem ein Netzwerk von Ozean- Schutzgebieten und warnte vor weiteren Flussvertiefungen.

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