Rekordhoch Piraterie

Die hohe Zahl im ersten Quartal ist in einem starken Anstieg an Piraterie vor den Küsten Somalias begründet, wo allein 97 Angriffe und somit 35 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres zu verzeichnen waren.

Weltweit wurden im ersten Quartal 18 Schiffe entführt, 344 Crew-Mitglieder als Geisel genommen und sechs gekidnappt, wie das IMB berichtet. Zusätzliche 45 Schiffe wurden geentert sowie auf 45 weitere geschossen. Sieben Seeleute sind im ersten Quartal getötet und 34 verletzt worden. Im Vergleich dazu wurden nach Angaben des IMB, die Piratenüberfälle seit 1991 aufzeichnen, 2006 nur zwei verletzte Seeleute registriert.

Unter den Piraten-Angriffen sind neun Vorfälle in malaysischen und fünf in nigerianischen Gewässer, wo Crews insbesonderer von steigender Gewalttätigkeit berichten, zu verzeichnen gewesen.

In den ersten drei Monaten des Jahres gab es Angaben des International Maritime Bureaus (IMB) zufolge mit 142 Angriffen so viele Überfälle auf Seeschiffe durch Piraten wie noch nie.

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