Strafverfahren gegen Hafen-Kranführer

Nach einem Unfall im Hamburger Hafen mit einem Toten hat die Polizei ein Strafverfahren gegen den Kranführer eingeleitet. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung, teilte ein Sprecher der Hamburger Polizei am Donnerstag mit. Ein 52-Jähriger Bootsbesitzer war am Mittwoch ums Leben gekommen, als seine Yacht, die per Kran aus dem Wasser gehoben werden sollte, aus der Verankerung riss und ins Hafenbecken stürzte. Zwei weitere Männer an Bord wurden schwer verletzt. Sie werden im Krankenhaus behandelt. Zu dem Unglück war es nach Polizeierkenntnissen gekommen, weil sich das Boot auf Grund des falschen Schwerpunkts plötzlich nach vorne neigte.

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