USA setzen auf europäische Shortsea-Konzepte

Die Vereinigten Staaten wollen Straßentransporte nach europäischem Vorbild aufs Wasser verlagern. Welche Voraussetzungen zur Etablierung von „Marine Highways“ entlang der US-Küsten geschaffen werden müssen, erörterten Verkehrsexperten auf Einladung der George Mason University kürzlich in Washington. Mit dabei: ein Expertenteam des Bonner ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) sowie SPC-Netzwerkpartner.

Welche technologischen und infrastrukturellen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Verkehrsverlagerung gelingt? Welche Instrumente zur Förderung des „Marine Highway Systems“ können eingesetzt werden? Wie können US-Verlader und Transportdienstleister  von den Vorteilen des Systems überzeugt werden?

Auf dem zweitätigen Workshop verdichteten US-Verkehrsexperten des George Mason Komitées Erfahrungen, die sie im Rahmen eines Deutschlandbesuchs beim ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC), Bonn, im vergangenen Herbst machen konnten. Ziel der Amerikaner ist es, parallel zu den US-Küsten verlaufende Kurzstreckenseeverkehre zu etablieren, um Staus auf den Straßen zu verhindern, die Umwelt zu schonen und Transportkosten zu optimieren.

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