Verzögerung notwendiger Investitionen bei Scandlines

Die Verzögerungen beim Verkauf der deutsch-dänischen Fährreederei Scandlines behindern nach Unternehmensangaben notwendige Investitionen. Angesichts eines Zuwachses in diesem Jahr von 19,1 Prozent beim Transport von Lastwagen zwischen Rostock und Gedser benötige Scandlines dringend größere Schiffe, so der zuständige Scandlines-Manager John Steen Mikkelsen. Die Fähren, die derzeit auf dieser Route unterwegs sind, stießen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Scandlines gehört zu gleichen Teilen der Deutschen Bahn AG und dem dänischen Transportministerium. Vor allem wegen permanenter Konflikte zwischen deutschen und dänischen Angehörigen des Managements seit der Fusion 1998 steht das Unternehmen seit einem Jahr zum Verkauf. Es werde noch mit dem britischen Finanznetzwerk 3i-Group PLC und der Baltic Ferry Development Group, hinter der unter anderem die Deutsche Seereederei Rostock (DSR) steht, verhandelt, heißt es.

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