Das Deutsche Komitee der UN-Ozeandekade für den Zeitraum 2024 bis 2027 (Quelle: ODK)

Deutsches Komitee der UN-Ozeandekade stellt neue Mitglieder vor

Das Deutsche Komitee der UN-Ozeandekade (ODK) hat seine Mitglieder für den Zeitraum 2024 bis 2027 vorgestellt. Ab sofort besteht das Komitee, das seine Mitglieder für einen Zeitraum von drei Jahren beruft, aus Alexis Katechakis, Anne-Marie Melster, Antje Boetius, Cornelius Eich, Holger Watter, Karin Kammann-Klippstein, Kim Nierobisch, Marja Ritterfeld, Martin Visbeck, Nadja Ziebarth, Nuri Max Steinmann, Stefan Bülow, Steffen Knodt, Susanne Stampf-Sedlitzky und Ute Wilhelmsen. Das ODK ist eine Initiative der Vereinten Nationen, die Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Ozeane fördert und unterstützt; das Deutsche Komitee der ODK setzt sich für die Umsetzung der Aufgaben und Ziele in Deutschland ein.

Ebenfalls neu dabei sind acht Botschafterinnen und Botschafter, die das Komitee dabei unterstützen sollen, Meeresschutz und -forschung stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Diese sind Arved Fuchs, Expeditionsleiter und Autor, Anna von Rebay, Juristin, André Wiersig, Extremschwimmer, Björn Both, Frontmann der Band „Santiano“ und Segler, Boris Herrmann, Profi-Segler, Julia Schnetzer, Meeresbiologin und Autorin, Lars Abromeit, Journalist, sowie Monika Griefahn, Zukunftsgestalterin und Gründerin.

Seit August 2023 hat das Deutsche Komitee der ODK mit Ulrike Heine eine hauptamtliche Koordinatorin, die die Kontaktstelle für Informationen zur Ozeandekade aufbaut, das Komitee organisatorisch unterstützt und mit den 80 Netzwerkpartner-Institutionen Initiativen entwickelt. „In den kommenden drei Jahren möchten wir noch mehr Menschen für das Meer begeistern und als Akteure für einen nachhaltigen Umgang mit dem Ozean gewinnen“, sagt Ulrike Heine.

Dr. Steffen Knodt, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Maritime Technik e.V. (GMT) und erneut im Deutschen Komitee der ODK: „Für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane setze ich mich seit vielen Jahren in der maritimen Industrie ein und engagiere mich hierzu im Vorstand der GMT für die angewandte Forschung und unterstütze international Start-up-Programme zur Blue Economy sowie natürliche Lösungen zum Klimaschutz.“ 

„Als Netzwerkpartner unterstützen wir seit 2021 übergreifend die Arbeit des deutschen Ozeandekaden-Komitees mit Aktivitäten und Veranstaltungen, denn es ist wichtig, dass die UN-Dekade der Ozeanforschung für eine nachhaltige Entwicklung eine breite nationale Unterstützung und Aufmerksamkeit erfährt“, so Petra Mahnke, GMT-Geschäftsführerin.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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