Rönner erwirbt Stahlbauabteilung von Nobiskrug

Die Heinrich Rönner Gruppe aus Bremerhaven hat die Stahlbauabteilung der Nobiskrug-Werft aus Rendsburg erworben. Der Standort Rendsburg soll vollständig erhalten bleiben, alle 27 Beschäftigten der Nobiskrug-Stahlbauabteilung werden übernommen. Dies gab der Sanierungsexperte Hendrik Gittermann von der Hamburger Kanzlei Reimer nach der Vertragsunterzeichnung bekannt.

Bereits im vergangenen Sommer war der Nobiskrug-Werftenbetrieb an die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) veräußert worden. Ausgenommen war davon lediglich die werfteigene Stahlbauabteilung, die u.a. im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts die Schleusentore des Nord-Ostsee-Kanals repariert und wartet.

„Dem Verkauf ist ein monatelanger, intensiver Investorenprozess vorausgegangen“, berichtet Gittermann. „Umso mehr freue ich mich, dass wir nun diese hervorragende Lösung gefunden haben, die eine vollständige und zukunftssichere Standort- und Arbeitsplatzsicherung umfasst.“ Die Rönner-Unternehmensgruppe sei in der Branche nicht nur für ihre erstklassige Arbeit bekannt, sondern auch für ihre hohen sozialen Standards und ihre Werteorientierung.

Zufrieden äußerte sich auch Thorsten Rönner, Mitinhaber der gleichnamigen Unternehmensgruppe und zukünftiger Geschäftsführer: „Unsere Erweiterung in Schleswig-Holstein um die Nobiskrug-Stahlbauabteilung mit allen Beschäftigten ist eine perfekte Symbiose zu unseren bisherigen Firmen. Wir schätzen Rendsburg als idealen Standort für den Stahlwasserbau.“

Die Heinrich-Rönner-Gruppe beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter an 21 Betriebs- und Produktionsstätten in Nord- und Ostdeutschland. Ihr Leistungsspektrum reicht vom Yacht- und Schiffbau über den Stahlwasserbau, schweren Stahlbau, Brückenbau, die Herstellung hochwertiger Stahl- und Aluminiumkonstruktionen, die Be- und Verarbeitung von Edelstahl bis hin zu Holzbau, Transportlogistik und den Handel mit Artikeln für Arbeitsschutz, Technik und Industriebedarf.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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