Scandlines will weiterhin in umweltfreundliche Technologien investieren, wie z.B. in die Hybridfähre „Berlin" (Foto: Siemens/Ulrich Wirrwa)

Scandlines hat neue Eigner

Die britische Fondsgesellschaft 3i hat die Fährreederei Scandlines verkauft.

Über ein Reinvestment gehört sie aber weiterhin zum neuen Eignerkreis. Die Geschäftsanteile wurden an die beiden britischen Investmentgesellschaften First State Investments und Hermes Investment Management veräußert. Der Fonds 3i, der zuvor alleiniger Gesellschafter von Scandlines war, investiert einen Teil des Verkaufserlöses aber wieder in die Reederei-Gesellschaft. Die Anteile verteilen sich nun mit 50,1 Prozent auf First State, 14,9 Prozent auf Hermes und 35 Prozent auf 3i. Das Transaktionsvolumen beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 1,7 Mrd. Euro.
First State, Hermes und 3i wollen das Wachstum bei Scandlines als Langfrist-Investoren fortführen. Dabei soll ein Schwerpunkt der Investitionen weiterhin auf „grünen“ Technologien liegen. Peter Wirtz, Partner bei 3i in Deutschland, betont: „Im Laufe unserer Investitionsperiode hat sich Scandlines von einem staatlichen Unternehmen zu einem wichtigen Infrastrukturaktivum gewandelt, das die zentralen Transportkorridore zwischen Deutschland und Dänemark sichert. Zwischen 2012 und 2016 hat die Reederei etwa 365 Millionen Euro in grüne Technologien, neue Fähren und die Modernisierung der Hafen- und Terminalanlagen investiert, um die Position als nachhaltige und zuverlässige Verkehrsmaschine zu festigen. Scandlines war für uns eine fantastische Investition, und unsere erneute Investition in das Unternehmen zusammen mit First State und Hermes Investment Management ist Ausdruck dafür, dass wir an den weiteren Erfolg glauben. Das Unternehmen ist hochrentabel und hat seit unserer Investition stark an Kapital zugelegt. Wir sind davon überzeugt, dass das Unternehmen in eine robuste Zukunft blickt und freuen uns darüber, die Investition in ein so gut geführtes Unternehmen fortsetzen zu können, das sehr gute Ergebnisse erzielt.”

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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